Marco Schwarz online

Marcus Germanicus Nero

„Ja, die Menschen sind gut.“
Tano Cariddi, Bankiers-Bösewicht in „Allein gegen die Mafia“, Staffel 5, Folge 5, sehr verzweifelt zu seiner naiven, geistig behinderten Schwester

Marcus Germanicus Nero ist mein römisches alter Ego. "Civis romanum sum."

Die Staaten Europas wuchsen aus den Trümmern des zerfallenen Römischen Imperiums. Es finden sich heute nur noch Bruchstücke; die Kultur ist geprägt von Christentum und Aufklärung und seit dem 19. Jahrhundert vor allem von technisch-industrieller Revolution. Die kulturelle Gegenwart ist darüber hinaus bestimmt von medialer Verblödung und gesellschaftlicher Zersplitterung. An den Rändern und im Kern bröckelt es. Was können wir von Rom lernen, nicht um zu siegen, sondern um uns wenigstens zu erhalten?

Horst Buchholz ist kein Mörder

Samstag, 17. August 2019

Warum ich nur die alten Krimiserien mag. Gespräch zwischen MS und Nero über alte und neue Krimiserien und den abgebildeten Niedergang

MS: Was hast du gegen Horst Buchholz? Und was stört dich an den alten oder neuen Krimis?

Nero: Lies mal den Titel richtig! Was sollte ich gegen Horst Buchholz haben? In meiner Verzweiflung über das moderne TV-Programm, das nur noch für Idioten und Modernisten gemacht scheint, sehe ich mir mit Begeisterung alte Serien auf DVD an. Und dabei kommen mir gelegentlich sogar Gedanken.

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Der Untergang Roms

Sonntag, 7. Juli 2019

In meinem Beitrag „Warum ging Rom unter“ vom 26.04.2017 hatte ich als Ursache für das Ende des weströmischen Reiches die Völkerwanderung und die innere Zersetzung durch das Christentum angegeben. Nach der Lektüre eines phantastischen Buches möchte ich diese Angaben korrigieren und präzisieren.

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Von Würmern und Menschen

Donnerstag, 30. Mai 2019

Gespräch zwischen MS und Nero über entwicklungsgeschichtliche, religiöse und gesellschaftliche Zusammenhänge

MS: Von Würmern und Menschen. Was treibt dich zu den Würmern?

Nero: Mir ist etwas Erschreckendes klar geworden, das auch viel des weltweiten Irrsinns erklären würde, dem scheinbar alle Menschen wie Tiere ausgesetzt sind.

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Ich hasse alle Jahreszeiten

Montag, 13. Mai 2019

Gespräch mit Marcus Germanicus Nero zum Thema Jahreszeiten und stetige Veränderung.

MS: Selten so was Beklopptes gehört: „Ich hasse alle Jahreszeiten.“ Man versteht zwar, dass einer den Winter oder den Sommer nicht mag, aber alles?

Nero: Außer am Äquator stehen die Jahreszeiten für stetige Veränderungen. Hat man sich nach langen Wochen endlich an einen Zustand gewöhnt, so ändert er sich wieder. Und das nicht ein oder zwei Mal, sondern immer wieder.

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Nun habt Ihr also gewählt

Samstag, 14. Oktober 2017

Ja, nun habt Ihr gewählt. So gespannt wie verzweifelt erwartete ich das Ergebnis, und es fiel fast so aus, wie ich dachte. CDU und SPD wurden etwas mehr vermindert als ich annahm. Ein schöner Erfolg für FDP und AfD. Im neuen Bundestag werden zwei Tendenzen zu sehen sein: Erstens gehen viele unerfreuliche Beschlüsse nicht mehr ohne Widerspruch durch, denn die AfD gibt einem ungehörten Teil des Volkes eine Stimme. Und zweitens gehen die unerfreulichen Beschlüsse fast so leicht durch wie zuvor.

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Wie könnte aus Europa doch noch was werden?

Freitag, 30. Juni 2017

Es gibt wenig Hoffnung. Dabei bräuchte es zur Rettung und zu einer neuen Sinngebung Europas „nur“ zwei Werke, Werke reiner Titanenarbeit allerdings, deren Verwirklichung unwahrscheinlich scheint, denn es ist niemand in Sicht, der sie leisten könnte und den man lassen würde. Europa müsste seine Integrität nach außen wahren und im Inneren einen neuen Geist gegen den herrschenden Ungeist setzen.

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Wie äußert sich der Niedergang?

Dienstag, 27. Juni 2017

Alles deutet darauf hin, dass Völker und Staaten ebenso wie einzelne Lebewesen einem Zyklus von Wachsen, Blühen und Vergehen unterworfen sind. Die mächtigsten Reiche der Vergangenheit sind ausgelöscht oder in Teilgebiete zerfallen, auf materiellen und kulturellen Reichtum folgt der Niedergang. Die Geschichte wirkt weiter, auch wenn Zivilisationen immer wieder annahmen, sie bestünden für immer weiter und seien an einem Ende der Geschichte angekommen. Das ist ein Irrtum, den auch die Römer bitter erkennen mussten. Werden unsere Nachfahren – oder wir selbst noch – in einer Welt von „Mad Max“ vegetieren müssen? Oder als Knechte eines islamischen Staates, dessen Vertreter nichts können als den Koran auswendig und töten?

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Neusprech – Machtkampf durch Wortumdeutung

Samstag, 24. Juni 2017

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass viele Wörter nicht mehr bedeuten, was sie für lange Zeit bedeutet haben? Schon in der Schöpfungsgeschichte der Bibel heisst es: „Am Anfang war das Wort.“ Denkt man an das alltägliche dumme Gelaber, bedeutet das nichts. Doch das Wort, die Benennung bedeutet Macht. Man übt Macht aus, indem man nicht einfach lügt, sondern indem man den bekannten Wörtern neue Bedeutungen gibt und ihnen Werte und Wertungen unterlegt. Für bekanntes Verhalten erfindet man neue wertende Begriffe und verwendet sie massenhaft, da man das als Führungs“elite“ in Politik und Medien kann, bis das Volk alles durch ständige Wiederholung aufgesogen und geglaubt hat.

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Wen soll man wählen?

Montag, 19. Juni 2017

Im September 2017 findet die Bundestagswahl statt. Wenn man sich Gedanken über Politik macht, sollte man sich auch überlegen, wen man warum wählen könnte. Man kann Wahlen zwar prinzipiell verweigern oder zu faul und gleichgültig sein, sonntags aus dem Bett aufzustehen, aber alle anderen sollten erst nachdenken und nicht wie Trottel auf einem Narrenschiff den ankreuzen, der einem die schönsten Faxen vorspielt.

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Integration auf römisch

Freitag, 26. Mai 2017

Auch im römischen Imperium stellte sich die Frage nach der Integration Fremder, und sie wurde nicht auf so selbstmörderische Weise beantwortet wie im heutigen Westeuropa. So lange Rom dazu in der Lage war, kümmerte es sich um sein eigenes Interesse und tat mit den Fremden, was ihm selbst nützte.

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