Marco Schwarz online

Gleichheit, Mittelmaß und Untergang

Freitag, 5. Mai 2017

Der Mythos der sozialdemokratisierten Welt Deutschlands ist neben der Schuld des Dritten Reiches die Gleichheit. Alles ist gleich und hat gleich zu sein. Sollte das Leben dem Mythos Ungleichheiten entgegensetzen, so gilt im Zweifelfall der Beschluß des Parteitages, dass alles gleich zu sein hat. Im gesamten Bundestag gibt es nur noch wenige einzelne Abgeordnete, die sich diesem Wahn zu widersetzen wagen.

Gleichheit

Die Gleichheit ist die Schwester von Freiheit und Brüderlichkeit. Die Idee entstammt der französischen Revolution und prägte als Grundgedanke die Aufklärung, die letztlich zur theoretischen Grundlage unseres Staates wurde. Neuerdings mag man die Brüderlichkeit nicht mehr so, weil sich dabei die Schwestern ungleich behandelt fühlen. Deswegen verwendet man stattdessen lieber den Kampfbegriff „Solidarität“. So nennt das Programm der SPD die Begriffe „Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität“.

Die Freiheit ließ sich nicht ersetzen, die Gleichheit geht über in die Gerechtigkeit. Diese beiden bilden fortan unausgesprochen ein Ideenpaar, indem Gerechtigkeit Gleichheit notwendigerweise fordert. Gerecht ist also nicht mehr das archaische „Jedem das Seine“, das die Verschiedenheit betont, sondern jetzt heißt es kompromisslos: „Jedem das Gleiche!“ Selbstverständlich steht den Lichtgestalten der Gerechtigkeit ein größerer Anteil des Gleichen zu.

Ursprünglich fordert das Prinzip der Gleichheit für jeden Menschen im Staatsgebiet die Gleichheit vor dem Gesetz, ungeachtet des Standes oder der Klasse. Abgesehen davon, dass teure Anwälte nicht jedem zur Verfügung stehen, ist dieser Ansatz optimal. Und das war’s dann auch schon. Eine weitere Gleichheit ist nicht erforderlich.

Leider haben sich alle maßgeblichen „Vordenker“ Deutschlands, sei es in Parteien, Medien, Kirchen oder sozialen Verbänden, auf den Irrweg begeben zu denken, dass sich aus dieser angenommenen Gleichheit aller Menschen weltweit für theoretisch alle diese Menschen ein Recht für ihren Aufenthalt und ihre Versorgung in Deutschland abzuleiten habe. Das ist dumm und falsch! Deutschland und Europa können nicht ansatzweise alle „Hilfesuchenden“ aufnehmen und verköstigen. Warum? Erstens sind weder ausreichend Raum noch Mittel vorhanden. Und zweitens würden die Fremden, wenn sie stark und zahlreich genug wären, unser Land umformen in etwas, das ihrer eigenen Herkunft nachempfunden ist. Das ist so verständlich wie nicht hinnehmbar. Und da es nicht möglich ist, die Fremden in großer Zahl ausreichend an das deutsche Leben anzupassen, vor allem, weil es keine Arbeitsplätze mehr gibt, von denen sich diese Menschen ernähren könnten, können Sie nur vom deutschen Sozialsystem versorgt werden, das zu einem errechenbaren Zeitpunkt kollabieren müsste. Darauf kann die einzige selbsterhaltende Antwort nur die strike Abweisung aller Armutsflüchtlinge sein. Das Volk füllt mit den Abgaben seiner täglichen Arbeit die Töpfe dieses Systems, dessen ausgewiesener Zweck darin liegt, den Bedürftigen dieses Volkes zugute zu kommen (Rentner, Kranke, Arbeitslose). Von weiteren Begünstigten des Sozialsystems war nie die Rede. Noch vor Jahren betonte man, „keinen Zuzug in die Sozialsysteme“ erlauben zu wollen!

Deutschland ist in einem fürchterlichen Zustand von Gleichheit, Mittelmaß und Untergang. Afrika und der arabische Raum sind voller junger, hungriger Menschen, die in ihren Länder nicht gebraucht werden. Diese Länder haben in der gesamter Menschheitsgeschichte nichts zu dem beigetragen, was bei uns für Fortschritt gehalten wird. Außer dass die Araber in ihrer Blütezeit vor über 1.000 Jahren die antiken Autoren gesammelt, übersetzt und somit für uns erhalten haben, während das alles im christlichen Mittelalter für Teufelswerk gehalten wurde. Kein Land in Afrika, das nicht vom bösen weißen Mann geführt wurde, hat irgendetwas Nützliches hervorgebracht. Keine Entwicklungshilfe konnte daran viel ändern. Nur die Fortpflanzung wurde perfektioniert, so sehr, dass nun kein Einkommen für viele der Kinder vorhanden ist.

Hier kommt Europa ins Spiel. Der böse, weiße Rassistenkontinent, der an allem Schuld ist, soll sich der Kinder annehmen. Ist es nicht denkbar, dass wir Afrika und Arabien eher helfen würden, wenn wir keinen einzigen ihrer Menschen aufnähmen und sie politisch sich selbst überließen? Saddams Irak hat recht gut funktioniert, ehe man ihn mit westlichen Werten und Bomben zerstörte. An eine IS-Terrorarmee war nicht zu denken.

Als Abwehr gegen überbordende Gleichheit könnten wir uns doch sagen: „Jeder Staat ist selbst für die Gleichheit in seinem Land verantwortlich. Wir sorgen bei uns dafür.“

Mittelmaß

In den Bundestagsparteien gibt es erkennbar nur Mittelmaß. Sie wirken so gleichgeschaltet wie die Blockparteien der DDR, denen man sich so überlegen fühlt. Alle sind sich im Grunde einig und streiten nur pro forma etwa über die Anzahl der aufzunehmenden Fremden. Unterstellt man keine böswillige Absicht, bleibt als Anwort nur die Unfähigkeit. Die Unfähigkeit mittelmäßiger Politiker, sich über langfristige Folgen ihrer Politik klar zu werden. Es ist ja nur logisch: Da alle gleich sind, kann man auch jeden nehmen. Hauptsache, er passt sich an und stänkert nicht herum. Nein, es ist noch viel schlimmer: Unsere Volksvertreter wissen, dass viele der zugereisten jungen Männer Rabauken sind, die einen Teufel tun, sich an den „gottlosen Westen“ anzupassen. Sie verlangen das, was ihr Recht sei, und die dummen Eingeborenen sollen sich eben anpassen.

Man kann doch mit Moral keinen Staat führen! Das klingt entsetzlich bitter? Dann haben Sie die Wirklichkeit schon wieder einmal mit Ihren Wünschen verwechselt. Ich will auch nicht alt sein oder werden, trotzdem geschieht es. Klar, dass man ohne Moral dauerhaft auch keinen Staat führen kann, aber die Moral und der Traum der Gleichheit dürfen nicht mehr sein als ein Filter, der die eigene Interessenspolitik abmildert. Eines Tages, bevor es zu spät sein wird, müssen wir ehrlich die Frage beantworten: Wollen wir geliebt und gut sein oder wollen wir als gesunder Staat weiterleben? Und zwar so, wie wir es mögen und es uns erarbeitet haben.

Natürlich ist das bitter. Natürlich geht es in der Welt ungerecht zu, gibt es unsägliche Armut und schlimmes Unrecht. Und nein, wir sind keine Tiere. Aber wenn Sie so darunter leiden, dass Sie zu Unrecht den deutschen Wohlstand genießen – warum, verkaufen Sie dann nicht alles und gehen mit dem Geld nach Afrika und tun dort Gutes damit? Zynisch? Nein, zynisch ist die Haltung des Mittelmaßes, das in gepanzerten Wagen durch No-Go-Areas fährt, wo wir Normalen eins auf die Fresse bekommen und Angst um unsere Frauen haben.

Untergang

Europa und darin Deutschland steht nicht in seiner Blüte, es ist wirtschaftlich und kulturell im Niedergang. Wenn selbst Rom unterging, warum sollte uns das nicht geschehen? Glauben Sie wirklich, Geschichte und Politik erreichten ein Ende, und wir blieben dann für immer, wie wir sind? Das ist idiotisch. Interessiert es Sie, wie es Ihren Kindern und Enkeln ergehen wird? Dann sollten Sie jetzt Vorsorge treffen, indem Sie helfen, den Niedergang eher zu bremsen, als ihn noch zu befeuern. Nötig dafür sind Mut, Entschlossenheit, Konsequenz, Wahrhaftigkeit, auch Opferbereitschaft und Härte. Nicht hilfreich ist säuerliches Gewinsel über unsere eigene Schlechtigkeit. Lassen Sie uns beginnen, indem wir versuchen, Poliker zu finden und zu wählen, die sich für die Interessen der Völker Europas einsetzen. Ziel muss sein:

Europa nimmt keine Flüchtlinge und Armutsimmigranten auf. Wir versorgen sie nach Möglichkeit dort, wo sie sich vor der Einreise nach Europa befinden. Illegal Eingereiste werden umgehend zurückgeführt, wenn nötig mit Waffengewalt ins Land der Ausreise. Ebenfalls wird jeder Flüchtling, der sich in seinem Gastland feindselig verhält oder keine Perspektive hat, sich auf Dauer selbst zu ernähren, zurückgeführt. Das allein ein Jahr lang konsequent durchgeführt würde viel Druck von uns nehmen, denn es spräche sich herum, dass man nicht mehr nach Europa hereinkommt und sich etwas anderes überlegen muss.

Das klingt hart, herzlos, unmenschlich? Das verstößt gegen Menschenrechte und Bestimmungen der UNO? Ja, es ist hart und herzlos aus Überlebenswille. Nein, es ist sehr menschlich, und nein, es kann keine Gesetze und keine Bestimmungen geben, die legal wären und zugleich unsere Länder zerstören würden. Eigentlich müssten wir nur darauf bestehen, dass die bestehenden Gesetze in ihrem Wortlaut angewandt werden. Das Asylrecht muss nicht abgeschafft werden:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art 16a
(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt. In den Fällen des Satzes 1 können aufenthaltsbeendende Maßnahmen unabhängig von einem hiergegen eingelegten Rechtsbehelf vollzogen werden.

In diesem Sinn sind also z.B. Menschen, die in der Türkei politisch verfolgt werden, asylberechtigt, nicht aber Armutsflüchtlinge, vor allem nicht, wenn sie ihre Pässe wegwerfen, um nicht abgeschoben werden zu können.

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